Frankreich bereitet sich auf nächsten Protesttag vor
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Frankreich bereitet sich auf nächsten Protesttag vor

Frankreich stellt sich auf einen weiteren Protesttag mit möglichen Ausschreitungen ein. In Paris sichern Geschäftsleute ihre Läden, verbarrikadieren Schaufenster und fürchten vor allem erneute Brände. Auch in anderen Teilen der Hauptstadt sind noch die Spuren der Gewalt vom vergangenen Wochenende sichtbar.

Die Regierung will diesmal mit einem größeren Aufgebot reagieren. 70.000 Polizisten sollen im Einsatz sein, dazu kommen Ausgangssperren und Demonstrationsverbote unter anderem in Lyon und Marseille. Präsident Emmanuel Macron rief dazu auf, möglichst keine Demonstrationen stattfinden zu lassen, um Ruhe zu sichern und Läden sowie öffentliche Gebäude zu schützen. Die Zeitung Le Parisien berichtete unter Berufung auf Polizeikreise, erneut könnten etwa eine halbe Million Menschen protestieren.

Zusätzlich belastet ein mutmaßlich rassistisch motivierter Angriff die Stimmung. Bei dem Vorfall in Trappes und La Verrière soll ein 39 Jahre alter Tatverdächtiger einen Passanten afrikanischer Herkunft erschossen haben. Zwei Verletzte sollen Schwarze gewesen sein, einer maghrebinischer Herkunft. Auch ein zwölfjähriges Kind wurde schwer verletzt.

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