Frankfurter Buchmesse von Existenzangst und KI Sorgen überschattet
Die Frankfurter Buchmesse beginnt in diesem Jahr unter dem Eindruck wachsender Sorgen in der deutschen Buchbranche. Sinkende Leselust, steigende Kosten, schließende Buchhandlungen und der Druck durch den Onlinehandel setzen den Markt zunehmend unter Belastung. Nach Angaben des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels verlor der stationäre Buchhandel 2025 erneut Umsatz.
Auch KI prägt die Debatten auf der Messe. Verlage sehen darin Chancen etwa bei Datenorganisation, zugleich wächst die Sorge vor Urheberrechtsfragen, fehlerhaften Inhalten und Folgen für den kreativen Prozess. Ein weiteres zentrales Thema ist die sinkende Lesekompetenz von Schülerinnen und Schülern. Hinzu kommen politische Spannungen, unter anderem nach dem Streit um den Deutschen Buchhandlungspreis und Debatten über Meinungsfreiheit, Kulturfreiheit und die Rolle der Medien.
