Fortschrittsmonitor der Energiewende fordert mehr Tempo
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Fortschrittsmonitor der Energiewende fordert mehr Tempo

Der Fortschrittsmonitor Energiewende kommt zu dem Schluss, dass der Umbau des Energiesystems insgesamt zu langsam vorangeht, um die selbstgesteckten Ziele zu erreichen. Zwar verzeichneten Photovoltaik, Wärmepumpen und der Ausbau des Wasserstoffkernnetzes Fortschritte, in mehreren Bereichen bleibt das Tempo aber zu gering.

Die Photovoltaik erreichte 2025 einen Rekordzubau von knapp 18 Gigawatt. Der Anteil erneuerbarer Energien am Bruttostromverbrauch lag mit rund 56 Prozent noch knapp über dem Zielpfad. Beim Windenergieausbau legte Wind an Land netto um 4,6 Gigawatt zu, Offshore Wind um 0,5 Gigawatt. Beim Wasserstoffhochlauf basiert die Produktion weiterhin fast vollständig auf fossilem Wasserstoff.

Auch bei der Wärmewende und im Verkehrssektor besteht deutlicher Nachholbedarf. Rund 20,7 Prozent des Wärme und Kältebedarfs stammten 2025 aus erneuerbaren Energien und Abwärme. Im Verkehr lagen die Emissionen bei 146 Millionen Tonnen CO2 Äquivalenten und damit deutlich über dem Zielwert für 2030. BDEW und EY fordern mehr Verlässlichkeit, schnellere Verfahren und klare Investitionsbedingungen.

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