Flüsse erreichen neue Tiefststände wegen Niedrigwasser
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Flüsse erreichen neue Tiefststände wegen Niedrigwasser

Anhaltende Hitze und kaum Regen lassen die Wasserstände vieler Flüsse weiter sinken. Am Rhein wurden am Pegel Kaub mit 24 Zentimetern neue Tiefstwerte gemessen, auch in Köln, Duisburg und Düsseldorf lagen die Pegel teils auf oder unter bisherigen Tiefmarken. Für die kommenden Tage werden weiter sinkende Wasserstände erwartet.

Auch an Elbe und Donau wurden neue Tiefststände registriert. In Magdeburg sank der Pegel der Elbe auf 45 Zentimeter, in Pfelling an der Donau wurde ein Wert von 216 Zentimetern gemeldet. Nach Angaben der Bundesanstalt für Gewässerkunde wurden Niedrigwassermarken in vielen Gewässerabschnitten in diesem Jahr ungewöhnlich früh unterschritten.

Die niedrigen Wasserstände belasten die Schifffahrt und führen zu Mehrkosten, weil Schiffe teils nur mit deutlich weniger Ladung fahren können. Auch Tourismus und Fahrgastschifffahrt sind betroffen. Experten fordern zugleich, Wasser stärker in der Landschaft zu halten, um Grundwasser und Abflüsse langfristig zu stabilisieren.

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