Finanzaufsicht verhängt 1,2 Millionen Euro Strafe gegen Volkswagen
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Finanzaufsicht verhängt 1,2 Millionen Euro Strafe gegen Volkswagen

Die Finanzaufsicht BaFin hat Volkswagen wegen eines mutmaßlichen Verstoßes gegen Veröffentlichungspflichten mit einer Geldbuße von 1,2 Millionen Euro belegt. Nach Angaben der Behörde hatte der Konzern 2023 eine deutlich bessere Jahresprognose als erwartet nicht als Ad hoc Mitteilung veröffentlicht, sondern nur per Pressemitteilung.

Die Ad hoc Regeln schreiben vor, dass Unternehmen Insider Informationen sofort bekanntgeben müssen, wenn sie den Kurs von Aktien oder anderen Wertpapieren erheblich beeinflussen können. Dazu zählen auch Geschäftszahlen, die deutlich von den Erwartungen von Analysten und anderen Marktteilnehmern abweichen.

Volkswagen hatte am 3. März 2023 im laufenden Börsenhandel einen optimistischen Ausblick veröffentlicht. Die Aktie legte daraufhin an diesem Tag um mehr als 10 Prozent zu. Gegen die Geldbuße kann das Unternehmen Einspruch einlegen.

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