Finanzämter trainieren KI bald mit Ihren Steuerdaten
Das Bundesfinanzministerium will Finanzämtern künftig den Einsatz von KI mit echten Steuerdaten ermöglichen. Grundlage dafür ist der Entwurf zum Jahressteuergesetz 2026. Damit soll die Bearbeitung von Steuererklärungen beschleunigt werden.
Die verwendeten Trainingsdaten dürfen nach einem Jahr gelöscht werden. Die KI soll im Steuerverfahren vor allem Unregelmäßigkeiten erkennen. Die endgültige Prüfung und Entscheidung bleibt bei menschlichen Sachbearbeitern. Rein maschinelle Steuerbescheide zu Lasten von Bürgern sind ausgeschlossen.
Neben der Digitalisierung der Verwaltung enthält das Gesetzespaket auch eine höhere steuerliche Forschungsförderung für Unternehmen. Künftig sollen Betriebe bis zu 25 Millionen Euro pro Jahr für Investitionen in Forschung und Entwicklung steuerlich geltend machen können, bisher lag die Grenze bei 15 Millionen Euro.
