Feuer in Deutschland: Wenn der Wald brennt: die wichtigsten Verhaltensregeln
Bei einem Waldbrand kommt es auf schnelles Handeln an. Wer offenes Feuer, Rauch oder glühendes Material sieht, soll sofort die 112 rufen und den Brandort möglichst genau beschreiben. Wichtig ist auch, sich an einen Rettungspunkt zu begeben, sofern das ohne Risiko möglich ist. Dort können Einsatzkräfte weiter eingewiesen werden. Menschen sollten sich nicht selbst in Gefahr bringen und die Brandstelle verlassen.
Rettungspunkte sind an Schildern mit weißem Punkt auf grünem Hintergrund zu erkennen. Ihre Lage lässt sich über die kostenlose App Hilfe im Wald bestimmen, in der mehr als 50000 Punkte per GPS verzeichnet sind. Der Deutsche Wetterdienst veröffentlicht zudem täglich den Waldbrandgefahrenindex. Er zeigt auf einer Karte die Gefahr in fünf Stufen an, wobei Stufe 5 sehr hohe Gefahr bedeutet.
Im Wald ist Rauchen in vielen Bundesländern zwischen dem 1. März und dem 31. Oktober verboten, in mehreren Ländern sogar das ganze Jahr über. Auch Lagerfeuer und Grillen sind nur dort erlaubt, wo es ausdrücklich gestattet ist. Fahrzeuge sollen nicht auf Wiesen oder Waldwegen abgestellt werden, damit trockene Gräser nicht durch heiße Motoren oder Auspuffanlagen entzündet werden.
