Familienministerin Prien gegen Bildschirmzeit für kleine Kinder
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Familienministerin Prien gegen Bildschirmzeit für kleine Kinder

Bundesfamilienministerin Karin Prien fordert, dass Kinder unter drei Jahren keinen Kontakt zu Smartphones und Tablets haben sollten. Sie sagte der Welt am Sonntag, dies müsse eigentlich gesellschaftlicher Standard sein. Um das zu erreichen, könne auch über gesetzliche Regelungen nachgedacht werden.

Prien betonte zugleich, der Staat solle zwar nicht ins Kinderzimmer hineinregieren. Andere Pflichten von Eltern würden aber ebenfalls im Bürgerlichen Gesetzbuch geregelt, etwa die gewaltfreie Erziehung. Die CDU Politikerin bezeichnete die Folgen frühen Medienkonsums als dramatisch.

Nach ihren Angaben betrifft das nicht nur Kinder, die ständig auf Bildschirme schauen, sondern auch Eltern, die selbst dauerhaft am Smartphone oder Tablet sind. Eltern müsse klar werden, welche Folgen dieses Verhalten haben könne. Eine Studie aus Australien hatte Mitte Mai darauf hingewiesen, dass digitale Ablenkung von Eltern negative Auswirkungen auf die Entwicklung kleiner Kinder haben kann, auch auf kognitive und soziale Fähigkeiten.

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