EZB will zentrale MiCA Regel für Stablecoins streichen
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EZB will zentrale MiCA Regel für Stablecoins streichen

Die Europäische Zentralbank und die nationalen Zentralbanken der EU wollen die europäischen Stablecoin Regeln ändern. Sie wenden sich gegen die Vorgabe, dass Anbieter mindestens 30 Prozent ihrer Reserven als Bankeinlagen halten müssen, bei besonders großen Emittenten sogar 60 Prozent.

Das Europäische System der Zentralbanken sieht in der Regelung Risiken für Banken. Sollte es zu gleichzeitigen Einlösungen vieler Stablecoins kommen, könnten Emittenten große Einlagen kurzfristig von Banken abziehen. Statt einer festen Mindestquote schlagen die Zentralbanken vor, strengere Vorgaben für die Liquidität der Reserven festzulegen.

Zugleich bekräftigt das ESZB seine Kritik an sogenannten Multi Issuance Modellen, bei denen Stablecoins in der EU und in anderen Ländern ausgegeben und unabhängig vom Ausgabeort getauscht werden können. Nach Ansicht der Zentralbanken sind solche Modelle unter den derzeitigen MiCA Regeln nicht zulässig. Sollte die EU sie künftig erlauben, sollen dafür strengere Vorgaben gelten.

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