EU will krisenfeste Kommunikation für Europas Rettungsdienste
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EU will krisenfeste Kommunikation für Europas Rettungsdienste

Die EU Kommission will die Kommunikation von Polizei, Feuerwehr, Rettungsdiensten und anderen sicherheitsrelevanten Organisationen in Europa deutlich verbessern. Geplant ist ein krisenfestes Breitbandnetz, das grenzüberschreitende Einsätze erleichtern und auch gegen Cyberangriffe besser geschützt sein soll.

Derzeit scheitert die Verständigung zwischen den Blaulicht Organisationen häufig an nationalen Grenzen, unterschiedlichen Systemen und technischen Problemen. Die EU verweist auf Fälle, in denen der Funkkontakt abbrach oder Rettungskräfte bei Katastrophen über normale Mobilfunknetze ausweichen mussten, obwohl diese nicht immer belastbar sind.

Das neue European Critical Communication Systems soll nationale Netze über gemeinsame Standards verbinden und mit Satelliten Backup abgesichert werden. Der Start ist stufenweise geplant, ab 2030 zunächst in ersten Mitgliedstaaten, bis 2036 sollen alle EU und Schengen Staaten angeschlossen sein. In Deutschland ist eine parallele Nutzung alter und neuer Netze vorgesehen. An der Umsetzung gibt es Kritik, unter anderem wegen der Abhängigkeit von privaten Netzen und fehlender Frequenzen.

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