Etwa 50.000 Hitzetote im Sommer 2026 in Europa
Im Sommer 2026 sind in europäischen Städten nach Schätzung britischer Wissenschaftler etwa 50.000 Menschen an den Folgen von Hitze gestorben. Das sei die höchste Zahl seit Beginn der Aufzeichnungen. Fast zwei Drittel der Todesfälle führen die Forscher direkt auf den von Menschen verursachten Klimawandel zurück.
Untersucht wurden Daten aus mehr als 850 Städten in der EU, Großbritannien, Norwegen und der Schweiz. Für 2022 hatten die Wissenschaftler in derselben Region rund 29.000 Hitzetote ermittelt. Besonders tödlich war demnach der Juni 2026, als fast ein Drittel der Todesfälle auf den Zeitraum vom 17. Juni bis 1. Juli entfiel. In diesen Tagen lagen die Temperaturen im Schnitt fünf Grad über dem Mittel der Vergleichszeiträume von 1991 bis 2020.
Nach Angaben der Forscher starben auch etwa 6.000 Menschen unter 65 Jahren an den Folgen der Hitze. Sie betonen, dass Städte besser auf steigende Temperaturen vorbereitet werden müssten.
