Erklärung für Katastrophe? Rekordwärme vor Gletscherabbruch in Nepal
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Erklärung für Katastrophe? Rekordwärme vor Gletscherabbruch in Nepal

Vor dem Gletscherabbruch in Nepal herrschten auf dem betroffenen Himalaya Gletscher nach Berechnungen von Klimaforschern außergewöhnlich hohe Temperaturen. Zwischen dem 21. und 26. August lag die Durchschnittstemperatur auf 5200 Metern Höhe bei etwa fünf Grad Celsius. Seit Beginn der Aufzeichnungen war dort in diesem Zeitraum nie mehr als vier Grad gemessen worden.

Die Forscher sehen darin einen möglichen Zusammenhang mit dem Auftauen von Permafrost und mit Hangabbrüchen. Auch eine massive Schneeschmelze kurz vor der Katastrophe könnte die Instabilität des Berges verstärkt haben. Ein direkter kausaler Zusammenhang zwischen der Hitzewelle und dem Gletscherabbruch ist aber nach Angaben der Fachleute noch nicht zweifelsfrei bewiesen.

Der Gletscherabbruch am Berg Langtang Lirung hatte am 26. August die tödliche Sturzflut im Grenzgebiet zwischen Nepal und Tibet ausgelöst. Nach jüngsten Angaben liegt die Zahl der Todesopfer bei 1400, 5845 Menschen werden vermisst. In Nepal wurden 1357 Leichen geborgen, in China wurden 43 Tote gemeldet.

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