Erbe ist neuer Chef der Söldner: Prigoschins Sohn führt das Wagner Geschäft in Afrika fort
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Erbe ist neuer Chef der Söldner: Prigoschins Sohn führt das Wagner Geschäft in Afrika fort

Nach dem Tod von Wagner Gründer Jewgeni Prigoschin soll dessen Sohn Pawel in der Zentralafrikanischen Republik zentrale Teile des Afrika Geschäfts der Söldnergruppe weiterführen. Dort habe er nicht nur Wagner Kämpfer unter seinem Kommando behalten, sondern auch Geschäfte mit Gold, Waffen und Drogen ausgebaut.

Dem Wall Street Journal zufolge organisiert der 28 Jährige von Bangui aus ein Netzwerk, in dem militärischer Schutz, Rohstoffgeschäfte und organisierte Kriminalität zusammenkommen. Die jährlichen Einnahmen aus legalen und illegalen Geschäften werden auf mehr als 400 Millionen Dollar geschätzt. Prigoschin soll rund 500 Kämpfer einsetzen, den Präsidenten Faustin Archange Touadéra schützen und Goldminen kontrollieren. Auch der Export von Gold soll mit Hilfe der Behörden laufen.

Zudem soll er den Waffenhandel seines Vaters fortführen und Rebellengruppen im Sudan und in Libyen beliefern. Wagner betreibe außerdem Propaganda über Radiosender und Werbetafeln. Das Geschäftsmodell des Vaters, Schutz für die Staatsführung gegen Zugang zu Rohstoffen, lebe damit offenbar weiter.

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