El Niño und Waldbrände: Warum die Feuergefahr steigt
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El Niño und Waldbrände: Warum die Feuergefahr steigt

Ein außergewöhnlich starker El Niño entwickelt sich derzeit im Pazifik. Meteorologen verweisen auf steigende Wassertemperaturen im Ostpazifik und halten es für möglich, dass das Phänomen zu den stärksten El Niño Ereignissen des vergangenen Jahrhunderts gehören könnte. Manche Modelle gehen sogar davon aus, dass die Abweichung von der Normaltemperatur den bisherigen Rekordwert deutlich übertreffen könnte.

El Niño verschiebt weltweit die Niederschlagsmuster. An der Pazifikküste Südamerikas drohen Starkregen und Überschwemmungen, im Amazonasgebiet, in Australien, Indonesien und auf den Philippinen wird es oft trockener. Diese Trockenheit kann Waldbrände begünstigen, weil Böden austrocknen, Pflanzen absterben und Gras braun wird. In Regionen wie der Amazonaszone, Indonesien und Teilen Afrikas kann sich dadurch die Feuersaison verschärfen.

Forscher warnen zudem, dass die menschengemachte Erderwärmung die Folgen verstärken könnte. Auch in Europa könnten die Fernwirkungen des Klimaphänomens eine Rolle spielen und das Feuerrisiko erhöhen.

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