Einige Personen noch vermisst: Leiche nach Sturzflut am Grand Canyon geborgen
Nach einer Sturzflut im Grand Canyon Nationalpark in Arizona ist die Leiche eines 46 Jahre alten Mannes geborgen worden. Etwa 15 weitere Menschen gelten weiterhin als vermisst. Die zuständige US Behörde bat um Mithilfe bei der Suche nach Wanderern und Besuchern, die sich zum Zeitpunkt des Unglücks in dem betroffenen Gebiet aufgehalten haben.
Die Flut hatte am Wochenende die Phantom Ranch und den Bright Angel Canyon getroffen und dort Campingplätze, Wanderwege sowie fast alle Fußgängerbrücken über den Bright Angel Bach zerstört. Bis zum Sonntagmorgen wurden 62 Menschen von der Phantom Ranch und dem unteren North Kaibab Trail gerettet. Weitere Evakuierungen waren geplant.
Verletzte wurden bislang nicht gemeldet. Die betroffenen Parkbereiche bleiben vorerst geschlossen. Zudem warnten die Behörden vor erneutem Starkregen und möglichen weiteren Sturzfluten. Am Südrand des Parks gelten wegen beschädigter Wasserleitungen strenge Wassersparmaßnahmen.
