Ein Wettlauf gegen die Zeit: Zahl der Toten nach Erdbeben in Venezuela steigt auf mehr als 1400
Die Zahl der Toten nach dem schweren Erdbeben in Venezuela ist auf mindestens 1430 gestiegen. Mehr als 3200 Menschen wurden verletzt, zudem gab es nach Angaben der Nationalversammlung 430 Nachbeben. Mehr als 70 000 Familien erhielten Unterstützung durch die Behörden.
Drei Tage nach den Erdstößen der Stärke 7,2 und 7,5 bleibt der Verbleib von Zehntausenden Menschen unklar. Besonders im Bundesstaat La Guaira und in der Hauptstadt Caracas richteten die Beben schwere Zerstörungen an. Die Suche in den Trümmern geht weiter, auch internationale Rettungsteams sind im Einsatz.
Mittlerweile ist ein 48 köpfiges Team des Technischen Hilfswerks in Caracas eingetroffen. Das Team soll gemeinsam mit internationalen Partnern die Lage erkunden und so schnell wie möglich mit der Suche nach Vermissten beginnen. Der internationale Flughafen Simón Bolívar wurde teilweise wieder eröffnet. Nach UN Schätzungen könnten fast sieben Millionen Menschen von den Beben betroffen sein.
