Ebola Quarantänelager in Betrieb: Kenia ignoriert eigene Justiz und beugt sich Washingtons Wünschen
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Ebola Quarantänelager in Betrieb: Kenia ignoriert eigene Justiz und beugt sich Washingtons Wünschen

In Kenia sind sieben US Ärzte, die zuvor im Ebola Gebiet in der Demokratischen Republik Kongo im Einsatz waren, in einem Isolationszentrum auf dem Luftwaffenstützpunkt Laikipia untergebracht worden. Dort stehen auf einem abgesperrten Areal 17 große weiße Zelte und drei Fahrzeuge. Die Unterbringung erfolgt im Rahmen neuer US Reiseauflagen, nach denen sich US Bürger nach Aufenthalten in betroffenen Ländern 21 Tage außerhalb des Ebola Gebietes in Quarantäne begeben müssen.

Die US Regierung will damit verhindern, dass Ebola Fälle in die Vereinigten Staaten gelangen. Geplant war in Kenia ein Quarantäne Zentrum mit 50 Betten und ein Ebola Behandlungszentrum für US Staatsbürger. Gegen das Vorhaben gab es Proteste und Klagen in Kenia.

Das Verfassungsgericht stoppte den Bau, doch nach Angaben aus Kenia und von der US Hilfsorganisation wurden die Arbeiten fortgesetzt. Präsident William Ruto erklärte, er habe zugestimmt. Das Katiba Institut sprach von einer schweren Missachtung gerichtlicher Anordnungen.

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