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Ebola Ausbruch ist der tödlichste in der Geschichte des Kongo

Der aktuelle Ebola Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo ist inzwischen der tödlichste in der Geschichte des Landes. Nach Angaben örtlicher Gesundheitsbehörden wurden bislang 2325 Todesfälle registriert. Damit liegt die Zahl der Opfer über der Bilanz des bisherigen schwersten Ausbruchs zwischen 2018 und 2020.

Die Zahl der bestätigten Erkrankungen stieg auf fast 5000, 1040 Menschen gelten als genesen. Es handelt sich um den 17. dokumentierten Ebola Ausbruch in dem Land mit rund 112 Millionen Einwohnern. Der Ausbruch wurde Mitte Mai bekannt, dürfte aber bereits drei bis vier Monate zuvor begonnen haben. Betroffen sind mehrere Provinzen im Osten, besonders die Provinz Ituri.

Die WHO rief den internationalen Gesundheitsnotstand aus und warnte vor einer außergewöhnlich schnellen Ausbreitung. Als besonders schwierig gilt die Lage, weil der Ausbruch von der seltenen Bundibugyo Variante verursacht wird. Gegen sie gibt es bislang weder einen zugelassenen spezifischen Impfstoff noch eine spezielle Behandlung.

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