Durchbruch im Fall Langley: Vermisste wurde Opfer einer Gewalttat
Im Fall der seit 2007 vermissten Kerstin Lee Langley aus Regensburg haben Ermittler nach 19 Jahren einen entscheidenden Durchbruch erzielt. Polizei und Staatsanwaltschaft gehen davon aus, dass die damals 39 Jährige Opfer eines Gewaltverbrechens wurde. Eine der Verdächtigen legte ein Geständnis ab.
Langley soll 2007 in einer Regensburger Wohnung erwürgt worden sein. Gegen drei Tatverdächtige wird wegen gemeinschaftlichen Totschlags ermittelt. Eine 56 Jahre alte Frau hatte sich im August bei der Polizei in Nittendorf gemeldet und mehrere Orte genannt, an denen Leichenteile abgelegt worden sein sollen. Daraufhin wurden in Berg bei Neumarkt menschliche Überreste gefunden, die nach DNA Untersuchungen mit hoher Wahrscheinlichkeit zu Langley gehören.
Ein männlicher Beschuldigter sitzt in Untersuchungshaft, ein weiterer Verdächtiger ist bereits gestorben. Gegen die Frau wurde ebenfalls Untersuchungshaft angeordnet, später aber außer Vollzug gesetzt. Die Ermittler hatten den Fall zuvor immer wieder verfolgt, unter anderem nach Hinweisen aus der Sendung Aktenzeichen XY ungelöst und nach einer Belohnung von 10000 Euro.
