Dürre in Deutschland: Wie Niedrigwasser der Wirtschaft schadet
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Dürre in Deutschland: Wie Niedrigwasser der Wirtschaft schadet

In Deutschland sinken die Pegelstände vieler Gewässer derzeit auf Tiefstwerte. Besonders angespannt ist die Lage am Rhein, wo der Wasserstand nahe Koblenz in den kommenden Tagen unter 50 Zentimeter fallen könnte. Als Ursachen gelten vor allem Hitze und Trockenheit der vergangenen Wochen. Forscher warnen, dass die Wasserknappheit in diesem Jahr besonders früh einsetzt.

Das Niedrigwasser belastet vor allem die Binnenschifffahrt und damit die Wirtschaft. Schwere Güterschiffe müssen in den Häfen bleiben, leichtere können nur noch mit reduzierter Ladung fahren. Für Unternehmen steigen dadurch die Transportkosten, bei anhaltender Trockenheit drohen Lieferengpässe. Besonders betroffen sind der Rhein und Branchen wie die Industrie, die chemische Industrie und die Baustoffwirtschaft.

Thyssenkrupp Steel hat bereits die Produktion gedrosselt, weil eigene Schubschiffe keine Rohstoffe mehr anliefern können. Auch Lanxess und BASF reagieren auf die Lage. Der Duisburger Hafen und weitere Binnenhäfen spüren die Folgen ebenfalls. Experten verweisen auf die Erfahrungen aus dem Dürresommer 2018, als Niedrigwasser die Wirtschaftsleistung spürbar belastete.

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