Digitalminister: G7 wollen Minderjährige im Netz besser schützen
Die G7 Digitalminister haben sich bei einer Konferenz in Paris auf gemeinsame Grundsätze zum Schutz von Kindern und Jugendlichen in Onlinediensten geeinigt. Dazu gehören eine Altersüberprüfung und ein stärkerer Kampf gegen illegale Inhalte.
Frankreichs Staatssekretärin für Digitales, Anne Le Hénanff, bezeichnete den Schutz Minderjähriger im Internet als internationale Priorität. Eine gemeinsame Linie gab es beim Thema Künstliche Intelligenz und Energieverbrauch jedoch nicht.
UN Menschenrechtskommissar Volker Türk sprach sich für einen besseren Schutz von Minderjährigen in Onlinediensten aus. Pauschale Social Media Verbote und Altersbeschränkungen seien aber kein Allheilmittel. Er forderte zudem ein Verbot von Mikro Targeting von Kindern zu kommerziellen Zwecken.
