Digitaler Euro: Die Akzeptanz bleibt ungewiss
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Digitaler Euro: Die Akzeptanz bleibt ungewiss

Der digitale Euro rückt näher an seine Einführung. Der Wirtschaftsausschuss des Europäischen Parlaments hat am 23. Juni für die Aufnahme von Verhandlungen mit EU Kommission und Ministerrat gestimmt. Die endgültige Abstimmung im Plenum ist für Juli geplant, die Trilogverhandlungen sollen im September beginnen.

Moody’s bezeichnet den Vorstoß als bedeutenden Meilenstein in der Geschichte der Gemeinschaftswährung. Nach den Plänen der Europäischen Zentralbank könnte der digitale Euro ab 2029 eingeführt werden. Er wäre die erste digitale Zahlungsform in der Europäischen Union mit einer direkten Verbindlichkeit der Europäischen Zentralbank und damit ohne Kreditrisiko gegenüber privaten Emittenten.

Größere Folgen für Banken und Wirtschaft erwartet Moody’s nicht. Die geplante Obergrenze von bis zu 3.000 Euro pro digitaler Geldbörse soll Abflüsse aus dem Bankensystem begrenzen. Offen bleibt aus Sicht der Ratingagentur, ob sich der digitale Euro in der Bevölkerung durchsetzt.

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