Digitale Souveränität in der EU: Workflow für sicherheitskritische Chips
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Digitale Souveränität in der EU: Workflow für sicherheitskritische Chips

Mit Unterstützung des European Chips Act hat Globalfoundries ein Verfahren umgesetzt, bei dem jeder Schritt vollständig in der EU bleibt. Pilotkunde ist die niederländische Firma Qualinx, die ihre besonders sparsamen GNSS Empfangschips der Baureihe QLX3xx in Dresden fertigen lässt.

Bei dem Verfahren verlassen weder die Daten des Chip Designs noch physische Materialien Europa. Ein Secure Mask Service ist ebenfalls eingebunden. Gemeinsam mit der Deutschen Telekom arbeitet Globalfoundries daran, dass künftig auch Daten nur über europäische Netze und Cloud Infrastrukturen verarbeitet und gespeichert werden.

Das Verfahren soll auch für kleinere Unternehmen nutzbar werden, etwa über Multi Projekt Wafer Shuttles. Besonders wichtig ist es für sicherheitskritische Chips für Luft und Raumfahrt, Verteidigung und kritische Infrastrukturen. Bis Ende 2026 will Globalfoundries in Dresden einen vollständig automatisierten Trusted European Flow etablieren.

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