Diebstahl in der Pflege: Wie Betroffene sich schützen können
Pflege und hilfsbedürftige Menschen werden nach Angaben aus der Kriminalstatistik immer häufiger Opfer von Diebstählen. Besonders in der ambulanten Pflege und in Heimen verschwinden Wertsachen wie Schmuck oder Bargeld. In Bayern stieg die Zahl der Diebstähle in Alters und Pflegeheimen von 834 vor fünf Jahren auf 1254 im vergangenen Jahr. Deutschlandweit kletterte die Zahl von rund 8900 Fällen im Jahr 2024 auf 9400 im vergangenen Jahr.
Betroffene berichten von schwierigen Situationen, weil Verdächtigungen oft nicht bewiesen werden können und ältere Menschen mit ihren Schilderungen teils nicht ernst genommen werden. Die Polizei rät dazu, Wertgegenstände nicht offen liegen zu lassen, sondern bei vertrauten Angehörigen zu verwahren oder in einem Safe aufzubewahren. Außerdem empfiehlt sie, eine Inventarliste anzulegen und Wertsachen zu dokumentieren. Dadurch sollen Diebstähle besser aufgeklärt und Schäden leichter mit der Versicherung abgerechnet werden können.
