Die Linke, Elif Eralp, Rote Hilfe und der Verfassungsschutz
Elif Eralp ist vor ihrer Kandidatur für das Amt der Regierenden Bürgermeisterin von Berlin in den Fokus gerückt, weil sie früher Mitglied der Roten Hilfe war. Die Berliner Linken Politikerin war als Studentin in Hamburg dem Verein beigetreten, nachdem ihre aus der Türkei stammenden Eltern nach dem Militärputsch 1980 geflohen waren und in Deutschland eine neue Heimat gefunden hatten.
Im digitalen Taschenbuch des Berliner Abgeordnetenhauses war ihre Mitgliedschaft öffentlich vermerkt, ebenso ihre Zugehörigkeit zu Verdi, Amnesty International und der VVN BdA. 2025 trat Eralp nach Angaben der Linken wegen unterschiedlicher politischer Ansichten aus der Roten Hilfe aus. Der Berliner Verfassungsschutz stuft den Verein als linksextremistisch ein und wirft ihm vor, Gewalt in politischen Auseinandersetzungen zu unterstützen. Der Journalist und Jurist Ronen Steinke verteidigt die Organisation dagegen als Hilfe für Menschen, die sich Strafverteidigung nicht leisten können.
