DFB Stars dem Geld hinterher: Warum die Bundesliga der Frauen so unattraktiv wird
Immer mehr deutsche Nationalspielerinnen verlassen die Bundesliga und wechseln ins Ausland, vor allem nach England. Bundestrainer Christian Wück muss für die Kaderzusammenstellung inzwischen deutlich mehr Ligen im Blick behalten. Beim jüngsten Länderspiel gegen Australien und Japan standen bereits zehn Legionärinnen im Aufgebot.
Als Gründe gelten vor allem bessere finanzielle Bedingungen und attraktivere sportliche Strukturen in der Women s Super League, den USA, Frankreich und Spanien. In der Bundesliga gibt es weiterhin kein Mindestgrundgehalt, während die Topligen deutlich höhere Gehälter bieten. Zugleich ist der FC Bayern derzeit der einzige deutsche Klub mit Champions League Teilnahme.
Die Frauen Bundesliga hat sich deshalb vom DFB gelöst und wird künftig vom Ligaverband FBL e V. geführt. Mit einem neuen TV Vertrag und mehr Einnahmen soll die Liga sportlich und wirtschaftlich konkurrenzfähiger werden.
