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Deutschland geht selbstbewusst in den NATO Gipfel

Deutschland geht mit Rückenwind in den NATO Gipfel in Ankara. NATO Generalsekretär Mark Rutte lobte die Rolle der Bundesrepublik nach der Kabinettssitzung in Berlin und hob die Unterstützung für die Ukraine sowie das Engagement der Bundeswehr zum Schutz des Baltikums hervor.

Bundeskanzler Friedrich Merz betonte, Deutschland werde das vereinbarte Ziel für Verteidigungsausgaben schon bis 2029 erreichen. Der Verteidigungsetat soll in diesem Jahr auf mehr als 108 Milliarden Euro steigen und bis 2029 auf rund 152 Milliarden Euro anwachsen. Die Bundesregierung setzt dabei auf mehr Geld, mehr Personal und schnelleren Ausbau der militärischen Infrastruktur.

Gleichzeitig bereitet sich die Bundeswehr auf neue Vorgaben vor. Bis 2035 sollen 200.000 Reservistinnen und Reservisten einsatzbereit sein, zudem soll die Zahl der aktiven Soldatinnen und Soldaten auf mindestens 260.000 steigen. Im Kabinett wurden dazu mehrere Gesetze verabschiedet, die unter anderem den Bau von Kasernen, Übungsplätzen und Munitionsdepots beschleunigen sollen.

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