CSD Anschlag Berlin: Diese Gewalttat richtet sich gegen uns alle
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CSD Anschlag Berlin: Diese Gewalttat richtet sich gegen uns alle

Nach dem mutmaßlich islamistischen Anschlag auf den Christopher Street Day in Berlin steht für viele im Vordergrund, dass sich die Tat nicht nur gegen die unmittelbar Betroffenen richtet, sondern gegen die offene Gesellschaft insgesamt. Der Angriff rückt auch die Verletzlichkeit queerer Menschen und anderer Minderheiten in den Blick, die Hass und Ausgrenzung oft früh zu spüren bekommen.

Mehrere Stimmen aus Politik und Zivilgesellschaft betonen, dass es auf solche Taten keine einfachen Antworten gibt. Forderungen nach mehr Sicherheit und schärferen Gesetzen treffen auf die Einsicht, dass absolute Sicherheit in einer offenen Gesellschaft nicht möglich ist. Der Täter war den Behörden bekannt und wurde von der Polizei erschossen. Zugleich gilt der CSD als so gut gesichert wie kaum eine Veranstaltung, dennoch geschah die Tat 400 Meter neben der Strecke.

In diesem Zusammenhang wird auch auf die Bedeutung von Resilienz verwiesen. Demokratie müsse aushalten, dass nicht jede Gefahr verhindert werden kann, ohne dabei ihre Offenheit zu verlieren.

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