Clarity Act: So reagiert die Krypto Branche
Der US Senat verschiebt die Abstimmung über den CLARITY Act erneut. Senatsmehrheitsführer John Thune bestätigte, dass vor der Augustpause keine Entscheidung über das Marktstrukturgesetz fallen wird. Nach der Rückkehr der Senatoren im September soll der Entwurf jedoch ganz oben auf der Tagesordnung stehen.
In der Krypto Branche sorgt die Verzögerung für unterschiedliche Reaktionen. Coinbase Chef Brian Armstrong kritisierte den langen Gesetzgebungsprozess und sagte, der CLARITY Act sei nach mehr als einem Jahr Verhandlungen bereit für eine Abstimmung. Coinbase zählt zu den größten Befürwortern eines einheitlichen US Regelwerks und hat sich stark in die Gespräche eingebracht.
Gelassener reagierte Strategy Gründer Michael Saylor. Er betonte, Bitcoin brauche keine Klarheit, Amerika aber schon. Die demokratische Senatorin Elizabeth Warren fordert zwar ebenfalls eine Krypto Gesetzgebung, lehnt aber Regeln ab, die aus ihrer Sicht zu stark von der Branche geprägt sind. Die Demokraten verlangen strengere Vorgaben gegen Interessenkonflikte und beim Anlegerschutz.
