Chinas Manhattan Projekt: Peking erzielt Durchbruch im Kampf gegen Europas Chip Vormacht
China hat nach Angaben von Insidern einen wichtigen Schritt beim Aufbau einer eigenen Chipindustrie gemacht. Über die weitgehend unbekannte Staatsfirma Aishengna Electronic Technology Group soll die Produktion von in China entwickelten Chipfertigungsmaschinen mit DUV Licht begonnen haben. Demnach will das Unternehmen bis Ende des Jahres fünf dieser Maschinen herstellen und im kommenden Jahr rund 20 weitere bauen. Die Geräte sollen an SMIC, Hua Hong Semiconductor und CXMT geliefert werden, zunächst zur Erprobung.
Parallel dazu arbeitet China laut Reuters auch an einer eigenen EUV Lithografiemaschine. In einem geheimen Labor in Shenzhen soll bereits ein Prototyp entstanden sein, der EUV Licht ausstrahlt, aber noch keine funktionsfähigen Chips produziert. Das Vorhaben gilt demnach als national prioritäres Projekt von Staatschef Xi Jinping. Ziel ist es, die Abhängigkeit von westlicher Technologie zu beenden und Hochleistungschips auf rein chinesischen Maschinen herzustellen. Dabei setzt Peking auf den Einsatz von Ingenieuren, darunter frühere ASML Mitarbeiter, sowie auf hochsichere Arbeitsbedingungen und hohe Gehälter.
