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Ceuta als Stresstest für Europas neuen Asylpakt

Der massenhafte Grenzübertritt in Ceuta hat das Thema Asyl und Migration in der Europäischen Union erneut in den Mittelpunkt gerückt. Nach Angaben der spanischen Regierung gelangten in der vergangenen Woche rund 72.000 Menschen irregulär aus Marokko in die spanische Exklave. Etwa 70.000 sollen inzwischen zurückgekehrt sein, mindestens 75 Menschen kamen ums Leben.

Spanien reagierte mit zusätzlicher Polizei und Armee und stabilisierte die Lage weitgehend. Bei einer außerordentlichen Videoschalte der EU Innenminister gab es keine formellen Beschlüsse, aber breite Unterstützung für Madrid. Zugleich verstärkten mehrere Staaten ihre Kontrollen, Frankreich setzte zusätzliche Kräfte an der Grenze zu Spanien ein.

Der neue EU Asyl und Migrationspakt gilt in der Debatte weiter als zentrale Antwort. Die Mitgliedstaaten begrüßten dessen Einführung und verwiesen auf schnellere Verfahren an der Außengrenze, bessere Registrierung und Rückführungen. Zudem soll die Zusammenarbeit gegen Schleuser und mit Herkunftsländern ausgebaut werden.

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