Bündnis will Opfer rechtsextremer Angriffe unterstützen
Mehr als 80 Organisationen aus Gewerkschaften, Kirchen, Sportvereinen sowie Menschenrechts, Sozial und Umweltverbänden wollen Menschen unterstützen, die von Rechtsextremisten bedroht oder angegriffen werden. Nach einer Solidaritätsvereinbarung soll es etwa nach Anschlägen auf Kulturzentren oder bei Hasskampagnen gegen Ehrenamtliche schnelle beratende, rechtliche oder finanzielle Hilfe geben.
Das Bündnis Zusammen für Demokratie war 2024 gegründet worden. Je nach Lage kann die Unterstützung eine öffentliche Solidarisierung sowie rechtliche oder finanzielle Hilfe umfassen. Die Beteiligten wollen damit Menschen ermutigen, ihr Engagement für Demokratie und Menschenrechte trotz zunehmender Anfeindungen fortzusetzen.
Die Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbunds, Yasmin Fahimi, sagte, in Wahlkampfzeiten nähmen Konfrontation und Aggression deutlich zu. Die Initiative richte sich aber nicht direkt auf aktuelle Landtagswahlen, sondern grundsätzlich gegen die wachsende Aggression.
