BSW Solar unterbreitet 15 Vorschläge für schnelleren Speicherzubau
Der Bundesverband Solarwirtschaft fordert einen Speicherbooster, um bis 2030 jedes Jahr 40 bis 50 Gigawattstunden Speicherkapazität aufzubauen. Nach Einschätzung des Verbands reicht das bisherige Tempo beim Ausbau nicht aus, um die geplanten Mengen an Sonnen und Windstrom ins System zu integrieren, solange der Netzausbau nicht schneller vorankommt.
In einem veröffentlichten Positionspapier legt der Verband 15 Reformvorschläge vor. Sie sollen Investitionshemmnisse abbauen, Stromnetze besser auslasten und unnötige Kosten beim Netzausbau sowie bei der Förderung erneuerbarer Energien vermeiden. Im Mittelpunkt stehen erleichterte Co Location Lösungen für Batteriespeicher mit Solar und Windkraftanlagen, flexible Netzanschlüsse und mehr netzdienliche Speicher an Umspannwerken.
Zudem fordert der Verband Änderungen beim Redispatch, damit überschüssiger Solarstrom bei Netzengpässen gespeichert werden kann. Bundestag und Bundesregierung sollen die Vorschläge bei den anstehenden Reformen zum Netzpaket und zum Erneuerbare Energien Gesetz berücksichtigen.
