Bitcoin und Gold gelten nicht mehr als sichere Häfen
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Bitcoin und Gold gelten nicht mehr als sichere Häfen

Bitcoin ist seit dem Allzeithoch im vergangenen Oktober um mehr als 50 Prozent gefallen und kämpft derzeit um die Marke von 61.000 US Dollar. Gleichzeitig gerät auch Gold als vermeintlich krisensicherer Hafen unter Druck. Seit dem US israelischen Angriff auf den Iran am 28. Februar ist der Goldpreis um etwa 15 Prozent gesunken, eine Feinunze kostet nun 4.330 US Dollar.

Der US Ökonom Robin Brooks sieht darin ein Zeichen dafür, dass Gold an den Finanzmärkten nicht mehr unabhängig von Aktien gehandelt wird. Nach seiner Analyse hat sich die Korrelation von Gold mit dem S P 500 zuletzt deutlich erhöht und liegt inzwischen ähnlich hoch wie bei Bitcoin. Beide Anlagen reagierten zunehmend wie risikobehaftete Werte, wenn die Risikoneigung am Markt schwankt.

Brooks führt die Entwicklung vor allem auf das starke Marketing rund um den sogenannten Debasement Trade zurück, das Ende 2025 viele Kleinanleger in den Goldmarkt gezogen habe. Auch Dr. Jonas Groß von der Digital Euro Association hält Bitcoin derzeit noch nicht für einen sicheren Hafen, da die Kryptowährung aktuell eher wie ein Risk on Asset wahrgenommen werde, vergleichbar mit Tech Aktien.

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