Bitcoin steigt nicht trotz Inflationszahlen von 4,2 Prozent
Bitcoin profitiert trotz der jüngsten US Inflationsdaten nicht von dem Preisschub. Die Verbraucherpreise stiegen im Mai auf 4,2 Prozent und damit auf den höchsten Stand seit mehr als drei Jahren. Auch die Erzeugerpreise legten zuletzt um 6,5 Prozent zu, während die Kerninflation bei 2,9 Prozent lag.
An den Märkten rückt deshalb stärker in den Blick, wie die Notenbanken reagieren. Höhere Inflation erhöht den Druck auf einen restriktiven geldpolitischen Kurs. Zugleich gewinnen Realzinsen an Bedeutung, weil sie die tatsächliche Rendite nach Abzug der Inflation zeigen und klassische Zinsanlagen attraktiver machen können.
Das belastet auch Bitcoin und Gold, die keine laufenden Erträge abwerfen. Beide Anlageklassen stehen derzeit unter Druck, weil Anleger wieder stärker auf Zinsen, Liquidität und Risikobereitschaft achten als auf die Inflation allein. Rückenwind könnte erst wieder entstehen, wenn Energiepreise und Kerninflation sinken und der Druck auf die Zentralbanken nachlässt.
