Bitcoin ETF genehmigt: Schweiz schreibt Geschichte
Die Schweiz hat erstmals einen Bitcoin ETF für Privatanleger genehmigt. Die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht FINMA teilte am 20. Oktober mit, dass der neue Publikumsfonds direkt in Bitcoin investieren und an der Börse gehandelt werden darf.
Der Fonds wird nach Schweizer Recht als übriger Fonds für alternative Anlagen mit besonderem Risiko eingestuft. Die FINMA genehmigte dafür eine Ausnahme von den Vorschriften zur Risikostreuung, weil Bitcoin im Vergleich zu anderen Kryptowährungen eine längere Handelshistorie und ein besonders hohes Handelsvolumen aufweist. Wer den ETF auflegt, wurde nicht mitgeteilt.
Die Aufsicht verweist zugleich auf die hohen Risiken einer Bitcoin Anlage. Sie verlangt von den beteiligten Instituten besondere Maßnahmen zur sicheren Verwahrung und zur Verringerung operationeller Risiken. Anleger müssen außerdem deutlich über mögliche Verluste informiert werden.
