Bitcoin: Aber sicher sagen kann das niemand
Coinbase Chef Brian Armstrong hält es für möglich, dass Bitcoin seinen jüngsten Tiefpunkt bereits erreicht hat. In einem am 15. Juni veröffentlichten Video sagte er, sein Gefühl sage ihm, dass der Boden womöglich bei 60.000 US Dollar gelegen habe. Sicher sei das aber nicht, betonte Armstrong. Trotz der jüngsten Kursverluste bleibt er langfristig optimistisch und bezeichnet Bitcoin als neues digitales Gold.
Am Montag notierte die Kryptowährung wieder über 66.000 US Dollar und legte binnen 24 Stunden knapp drei Prozent zu. Anfang Juni war Bitcoin zeitweise auf rund 59.743 US Dollar gefallen, den niedrigsten Stand seit Oktober 2024. Armstrong verweist auf den Vierjahreszyklus von Bitcoin und die Halvings, die in der Vergangenheit häufig mit Wechseln zwischen Bullen und Bärenmärkten zusammenfielen.
Vom Allzeithoch bei knapp 126.000 US Dollar im Oktober 2025 liegt Bitcoin derzeit rund 50 Prozent entfernt. Gleichzeitig senden die Daten gemischte Signale. Während sich Bitcoin aus Sicht von Onchain Daten in einer historischen Bewertungszone bewegt, bleiben die Nachfrage schwach und die Kapitalzuflüsse in Spot ETFs bislang unstabil.
