Bildungsminister wollen kritischen Umgang mit sozialen Medien
Die Bildungsministerkonferenz hat erstmals gemeinsame Leitlinien beschlossen, um die Medienkompetenz junger Menschen im Umgang mit sozialen Medien zu stärken. Das Thema soll stärker in Lehrplänen verankert werden. Im Fokus stehen unter anderem der Umgang mit Falschinformationen, Cybermobbing, Datenschutz und Deepfakes.
Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Eltern sollen gezielter über Chancen und Risiken sozialer Medien informiert werden. Ziel ist es nach Angaben der Konferenz, junge Menschen zu einem reflektierten, kritischen und sicheren Umgang mit sozialen Medien zu befähigen und sie vor negativen Auswirkungen exzessiver Nutzung zu schützen. Dazu sollen auch neue schulische Bildungs und Erziehungsangebote beitragen.
Bundesbildungsministerin Karin Prien verwies auf die laufende Debatte über Altersgrenzen für soziale Medien. Eine Expertenkommission arbeite an Empfehlungen, die am 24. Juni vorgestellt werden sollen. Diese sollen sich neben Schulen auch an Eltern, Kitas und Ärzte richten.
