Berlins Regierender Bürgermeister Wegner tritt bei der Wahl nicht mehr an
Kai Wegner verzichtet auf seine Spitzenkandidatur für die CDU bei der Berliner Abgeordnetenhauswahl im September. Bis zur Wahl bleibt er Regierender Bürgermeister. Er sprach von kommunikativen Fehlern im Zusammenhang mit dem großen Stromausfall in Berlin im Januar und entschuldigte sich dafür bei den Berlinerinnen und Berlinern.
Wegner sagte, er schaffe es nicht mehr, die Menschen in Berlin mit anderen Themen zu erreichen, weil diese Debatte alles überschatte. Seit April 2023 ist er Regierender Bürgermeister in einer schwarz roten Koalition. Nach dem Brandanschlag auf die Stromversorgung am 3. Januar, von dem 100.000 Menschen teils tagelang betroffen waren, geriet er wegen Ungereimtheiten zu seinem Tagesablauf in die Kritik. Die CDU ist in Umfragen zuletzt deutlich zurückgefallen.
