Bereitschaft zu Anschlag gezeigt: IS Rückkehrerin steht in Berlin vor Gericht
In Berlin hat der Prozess gegen eine 35 Jahre alte Rückkehrerin der Terrormiliz Islamischer Staat begonnen. Die Berliner Generalstaatsanwaltschaft wirft ihr vor, sich 2014 in Syrien dem IS angeschlossen und sich später bereit erklärt zu haben, ein Selbstmordattentat zu verüben. Außerdem steht der Vorwurf der mitgliedschaftlichen Beteiligung in einer terroristischen Vereinigung im Ausland im Raum.
Die Frau war nach ihrer Rückkehr nach Deutschland im April 2026 am Flughafen BER festgenommen worden und sitzt seitdem in Untersuchungshaft. Nach Angaben der Anklage heiratete sie 2014 einen tschetschenischstämmigen Russen, konvertierte zum Islam und reiste im Dezember desselben Jahres nach Syrien. Dort soll sie zunächst den gemeinsamen Haushalt geführt und später in Frauenhäusern des IS gelebt haben.
Im April und Mai 2015 soll sie eine in Berlin lebende Freundin ermutigt haben, ebenfalls nach Syrien zu reisen. Der Prozess ist zunächst bis zum 8. Oktober terminiert.
