Beginnt in Namibia der großflächige Phosphatabbau im Meer
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Beginnt in Namibia der großflächige Phosphatabbau im Meer

Vor der Küste Namibias könnte der weltweit erste große Abbau von Phosphat am Meeresboden beginnen. Das Unternehmen Namibian Marine Phosphate will etwa 60 Kilometer vor der Küste in 200 bis 300 Meter Tiefe auf einer Fläche fast so groß wie das Saarland fördern. Die staatlichen Behörden haben dafür die notwendigen Umweltgenehmigungen erteilt.

Das Projekt mit dem Namen Sandpiper ist seit Jahren umstritten. In Walvis Bay protestierten Hunderte Menschen gegen den geplanten Abbau und warnten vor Folgen für Ozean, Fischerei, Arbeitsplätze und die Zukunft der Region. Auch Namibias Präsidentin Netumbo Nandi Ndaitwah und die Jugendorganisation der Regierungspartei SWAPO haben sich den Protesten angeschlossen.

Umweltschutzorganisationen und Fischereiverbände sehen Risiken für den Meeresboden und die Fischbestände. Das Unternehmen weist die Vorwürfe zurück und verweist darauf, dass noch weitere Genehmigungen fehlen. Das Umweltministerium in Windhoek will die eingereichte Petition nun prüfen.

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