Bargeld oder digital? Das ändert sich beim Bezahlen
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Bargeld oder digital? Das ändert sich beim Bezahlen

Geschäfte vor Ort sollen künftig mindestens eine digitale Bezahlmöglichkeit zusätzlich zur Barzahlung anbieten müssen. Das sieht ein Eckpunktepapier des Bundesfinanzministeriums vor, das Unternehmen im Handel, in der Gastronomie und im Dienstleistungssektor betreffen soll. Nur Barzahlung soll damit nicht mehr ausreichen.

Die Pläne sollen Verbrauchern mehr Wahlfreiheit geben und zugleich die Nutzung digitaler Zahlverfahren stärken. Bargeld bleibt als gesetzliches Zahlungsmittel erhalten. Für bestimmte nicht kommerzielle Organisationen, darunter Amateur Sportvereine, sind Ausnahmen vorgesehen. Auch Beschränkungen bei digitalen Zahlungen über einen Mindestumsatz oder zusätzliche Gebühren sollen eingeschränkt werden.

Das Finanzministerium will die Wahl der technischen Verfahren weitgehend offenlassen, dabei aber mindestens eine europäische Lösung vorsehen. Langfristig soll auch der digitale Euro in die Auswahl einbezogen werden. Die Bundesregierung will sich nach eigenen Angaben auf europäischer Ebene für eine schnelle Einführung einsetzen.

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