Bank of Japan erhöht Leitzins: So reagiert Bitcoin
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Bank of Japan erhöht Leitzins: So reagiert Bitcoin

Die Bank of Japan hat ihren kurzfristigen Leitzins von 0,75 Prozent auf 1,0 Prozent angehoben. Damit liegen die Kreditkosten in Japan auf dem höchsten Stand seit 31 Jahren. Als Grund gilt anhaltender Inflationsdruck, der vor allem durch den energiepreisinduzierten Schock des Iran Krieges verstärkt wurde. Trotz der jüngsten Entspannung durch ein neues Friedensabkommen zwischen den USA und dem Iran bleiben die Zweitrundeneffekte über steigende Löhne hoch.

Der Zinsschritt könnte den Bitcoin und den Kryptomarkt belasten, weil er in die globale Liquidität eingreift. In den vergangenen Jahren hatten institutionelle Händler den Yen Carry Trade genutzt und sich günstiges Geld in Japan geliehen, um es etwa in US Aktien und Bitcoin anzulegen. Mit höheren Zinsen in Japan verteuert sich diese Refinanzierung deutlich, was den Abbau fremdfinanzierter Positionen begünstigt. Bitcoin fiel nach dem Zinsentscheid von einem Zwischenhoch über 67.000 US Dollar um rund 2,5 Prozent auf 65.700 US Dollar.

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