Auch Touristen evakuiert: Feuer in Südspanien wütet weiter, mindestens zwölf Tote
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Auch Touristen evakuiert: Feuer in Südspanien wütet weiter, mindestens zwölf Tote

Im Süden Spaniens breitet sich ein Waldbrand in der Provinz Almería weiter aus. Nach Angaben der Einsatzkräfte wurden bereits 6600 Hektar Wald und Buschland zerstört. Mindestens zwölf Menschen kamen ums Leben, acht weitere wurden schwer verletzt.

Knapp 1500 Menschen mussten ihre Häuser und einen Campingplatz verlassen, darunter auch Touristen vor allem aus Großbritannien. Die Flammen wüteten unweit beliebter Mittelmeerstrände. Als mögliche Ursache gilt eine kaputte Stromleitung.

Die Lage entwickelte sich zuletzt etwas günstiger, da höhere Luftfeuchtigkeit und schwächerer Wind die Löscharbeiten erleichterten. Teile des Feuers seien nahezu stabilisiert, sagte der Präsidentschaftsminister der Zentralregierung, Félix Bolaños. Die wieder gesperrte Autobahn A7 wurde freigegeben. Gleichzeitig suchten die Einsatzkräfte weiter nach möglichen Opfern. Nach offiziellen Angaben werden weiterhin 23 Menschen gesucht.

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