Arbeiter stecken in Tunnel fest: Todeszahl steigt nach Sturzflut im Himalaya auf mindestens 68
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Arbeiter stecken in Tunnel fest: Todeszahl steigt nach Sturzflut im Himalaya auf mindestens 68

Nach der Sturzflut im Himalaya ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens 682 gestiegen. Nach Angaben aus Nepal und China wurden bis Samstag 675 Tote in Nepal und sieben Tote in Tibet geborgen. Fast 3000 Menschen werden noch vermisst, darunter mindestens acht Deutsche. Die Rettungskräfte suchen weiter unter schwierigen Bedingungen in Schlamm, Geröll und Trümmern nach Überlebenden.

Im Norden Nepals versuchen Helfer zudem, mehr als hundert Arbeiter aus einem Tunnel an der Baustelle eines Wasserkraftwerks zu befreien. Auch Einsatzkräfte aus Indien und China sind an den Rettungsaktionen beteiligt. Die Katastrophe wurde durch den Abbruch eines Gletschers ausgelöst. Nach Einschätzung der Internationalen Föderation der Rotkreuz und Rothalbmond Gesellschaften sind rund 93.000 Menschen betroffen. Nepal bat die internationale Gemeinschaft um Hilfe.

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