Angriffe der Huthi Miliz: Ölkonzern Saudi Aramco evakuiert Zentrale
Der saudische Ölkonzern Saudi Aramco hat seine Konzernzentrale evakuiert. Beschäftigte wurden aufgefordert, von zu Hause aus zu arbeiten. Zuvor hatte es in dem Gebäude einen Alarm gegeben. Ein Zusammenhang mit möglichen neuen Angriffsplänen der USA und Israels wird in Berichten als Hintergrund genannt, bestätigt ist das aber nicht.
Die Zentrale in Dhahran war bereits in der vergangenen Woche bei einem Angriff der jemenitischen Huthi Miliz schwer beschädigt worden. Damals breitete sich ein Feuer über mehrere Stockwerke aus. In dem Gebäude sitzt das Einsatzzentrum, von dem aus Aramco seine Bohrinseln, Raffinerien, Exportterminals und Pipelines überwacht.
In den USA gibt es Sorgen vor einer Ausweitung des Konflikts. Das US Außenministerium rief am Mittwoch nicht unbedingt benötigte Beschäftigte der Botschaft in Riad und ihre Familien zur Ausreise auf. Die Huthis greifen Saudi Arabien in den vergangenen Wochen verstärkt an und nahmen nach eigenen Angaben auch das Verteidigungsministerium in Riad ins Visier.
