Angriffe auf Saudi-Arabien: Huthi Miliz trifft Zentrale des weltgrößten Ölunternehmens Aramco
Bei einem Angriff der jemenitischen Huthi Miliz ist die Zentrale des saudi arabischen Ölkonzerns Saudi Aramco in Dhahran schwer beschädigt worden. Nach Angaben aus dem Umfeld des Unternehmens breitete sich ein Feuer über mehrere Stockwerke aus, der Betrieb in dem Komplex lief jedoch weiter. Einige Mitarbeiter wurden gebeten, von zu Hause aus zu arbeiten.
Das saudi arabische Energieministerium teilte mit, der Angriff in der Nacht zum Dienstag habe ein begrenztes Feuer verursacht. Betroffen waren auch die oberen drei Etagen des Gebäudes, in denen sich das Büro von Aramco Chef Amin Nasser befindet. In der Anlage liegt außerdem ein Einsatzzentrum, das die Bohrinseln, Raffinerien, Exportterminals und Pipelines des Konzerns überwacht.
Im Jemen verschärfen die Kämpfe zugleich die Lage in den Krankenhäusern. Das Rote Kreuz meldete drastisch gestiegene Zahlen von Verletzten, in einigen Kliniken werden demnach mehr als 700 Menschen pro Woche behandelt.
