Alle Ermittelten gegen Trump: FBI Agenten klagen gegen Entlassung wegen politischer Vergeltung
Neun frühere FBI Mitarbeiter verlangen ihre Wiedereinstellung, nachdem sie im Zusammenhang mit den Ermittlungen gegen US Präsident Donald Trump entlassen worden waren. In einer Klage vor einem Gericht in Washington bezeichnen sie den Rauswurf als politische Vergeltung und sprechen von unrechtmäßigen Kündigungen.
Die Entlassungen erfolgten im Februar durch FBI Direktor Kash Patel. Die Betroffenen weisen Vorwürfe zurück, sie hätten das FBI als Waffe eingesetzt, und erklären, sie seien ohne Untersuchung, Vorankündigung oder Anhörung entlassen worden. Sie verweisen zugleich auf ihre langjährige Arbeit bei der Behörde, unter anderem bei Ermittlungen nach dem Bombenanschlag beim Boston Marathon, bei einer Geiselbefreiung und im Fall des Attentatsversuchs auf Trump 2024.
Die neun Ex Mitarbeiter waren an den Ermittlungen zur Dokumentenaffäre in Trumps Privatresidenz Mar a Lago beteiligt. Diese Ermittlungen und ein weiteres Verfahren wegen mutmaßlicher Wahlmanipulation wurden nach Trumps Wahlsieg 2024 eingestellt.
