Albträume bei PTBS: Studie zeigt, dass Cannabis traumatisierten Menschen hilft
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Albträume bei PTBS: Studie zeigt, dass Cannabis traumatisierten Menschen hilft

Eine Studie der Berliner Charité deutet darauf hin, dass ein Cannabis Wirkstoff traumatisierten Menschen mit posttraumatischer Belastungsstörung beim Schlafen helfen kann. Untersucht wurde dafür Dronabinol, ein aus der Hanfpflanze gewonnenes THC in Tropfenform.

An der Studie nahmen 171 Menschen teil. Mehr als die Hälfte derjenigen, die THC erhielten, sprach auf die Behandlung an, bei mehr als einem Drittel verschwanden die Albträume während des Studienzeitraums vollständig. Die Ergebnisse wurden im Fachjournal Nature Medicine veröffentlicht.

Die Forschenden setzten das Präparat zehn Wochen lang ein. Im Vergleich zur Placebogruppe sank die Belastung durch Albträume stärker. Schwerwiegende Nebenwirkungen traten nicht auf, leichtere bis mittelschwere Begleiterscheinungen wie Schwindel, Kopfschmerzen und Appetitsteigerung kamen jedoch häufiger vor. Entzugserscheinungen nach dem Absetzen wurden nicht festgestellt.

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