Abkehr vom Verbrenner Aus: Unterhändler im Europaparlament finden Kompromiss
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Abkehr vom Verbrenner Aus: Unterhändler im Europaparlament finden Kompromiss

Im Europaparlament zeichnet sich eine Abkehr vom geplanten Verbrenner Aus ab. Unterhändler der konservativen Europäischen Volkspartei, der Sozialdemokraten und der Liberalen haben sich in Straßburg auf einen Kompromiss geeinigt. Demnach sollen Neuwagen ab 2035 nicht mehr komplett emissionsfrei sein müssen, sondern 95 Prozent weniger CO2 ausstoßen als 2021.

Der Wert könnte auf 87,5 Prozent sinken, wenn im Auto klimaschonend produzierter Stahl verbaut wurde. Damit bliebe der Verkauf neuer Verbrenner und Hybridautos möglich. Bisher war vorgesehen, dass ab 2035 in der EU keine neuen Autos mit CO2 Ausstoß mehr zugelassen werden.

Die Einigung ist noch nicht endgültig. Die drei Fraktionen müssen dem Kompromiss noch zustimmen. Danach folgen Beratungen in den Ausschüssen des Parlaments, bevor das Parlament im Dezember seine Position festlegen soll.

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